Im Bildungszentrum Neuruppin werden Kurse angeboten, wo man sich auf die Arbeit im Ausland vorbereiten kann. Viele Berufe die in Deutschland wenige Chancen haben, sind in Norwegen sehr beliebt und werden immer gesucht. Fachkräfte in den Bereichen Bau, Industriemechaniker und Gesundheit haben in Norwegen die besten Chancen dauerhaft Arbeit zu finden. Jobs in Norwegen die immer gefragt sind, sind Zimmermänner, Bautischler, Automechaniker, Schweißer, Gas- und Wasserinstallateure, Teilezurichter, Landmaschinenmechaniker, Straßenbauer, Steinsetzer, Rohrleger und sogar Architekten und Bauingenieure. Es werden auch viele Fachkräfte in der Gesundheit gesucht, wie Ärzte, Krankenschwestern und Alten- und Heilerziehungspfleger. Selbst die Gastronomie braucht Fachkräfte. Wenn man sich mal die lange Liste so anschaut, hat man eine gute Chance einen Job in Norwegen zu finden. Ob man aber Chancen beim Stromtarif Vergleich hat kann keiner sagen. Die Nachfrage nach deutschen Fachkräften ist, weil viele norwegische Junge Leute eher Berufe erlernen mit einem akademischen Abschluss. Hier sind handwerkliche Berufe eine Seltenheit. Selbst durch das norwegische Ausbildungssystem, wo man hauptsächlich eine schulische Ausbildung durch läuft, werden selten Handwerksberufe gewählt. Bei deutschen Azubis ist es eher anders herum, hier ist man mehr in der Firma als in der Schule. Diese Praxiserfahrungen schätzen die norwegischen Arbeitgeber sehr.
Den Bedarf an Bauarbeitern ermöglicht der Wohlstand in Norwegen. Durch das Ölvorkommen in Norwegen, sind Menschen immer reicher geworden und nun besteht ein privates und öffentliches Bauvorhaben. Durch das Klima sind die Straßen schnell kaputt und das wiederum erhöht die Nachfrage an Straßenbauern. Es besteht ein großer Mangel an Fachkräften im Gesundheitswesen und das liegt wahrscheinlich daran, dass die Norweger psychisch belastende Berufe meiden. Deshalb sind Ärzte sehr gern in Norwegen gesehen. Denn diese machen dann gerne ein Tagesgeldkonto auf und schließen ein Handy mit Vertrag ab. .
Die Anerkennung der Ausbildung von deutschen ist in Norwegen kein Problem. In manchen Berufen, wie Elektrik und Gesundheit werden Zertifikate verlangt, da sollte man aber kein Zertifikat für MSN Sprüche bei legen. Diese bekommt man bei der staatlichen Gesundheitsbehörde. Jedoch müssen Heilerziehungspfleger zusätzliche Ausbildungseinheiten absolvieren, bevor sie selbstständig arbeiten können. Was auf jeden Fall wichtig ist, dass man Berufserfahrungen vorweisen kann, sonst ist es etwas schwieriger Arbeit in Norwegen zu finden. Ältere Menschen stellen sich auch die Frage, ob sie eine Chance haben in Norwegen zu arbeiten. Diese Frage kann man mit ja beantworten. Grundsätzlich ist es kein Problem, wenn man etwas älter ist, dass ein festes Arbeitsverhältnis zustande kommt. Man muss aber Voraussetzungen mit bringen. Wenn man körperlich und fachlich fit ist, norwegisch oder Englisch spricht und sich in das Team einfügen kann, ist dies kein Hindernis mehr weder für Bauarbeiter noch für Akademiker. In den handwerklichen Bereichen werden lieber ältere Menschen genommen, da sie die meisten Erfahrungen haben. Die Art und Weise eines Arbeitsverhältnisses in Norwegen ist fast gleich wie die in Deutschland. Oft hat man eine sechs monatige Probezeit und danach wird in der Regel ein unbefristeter Vertrag abgeschlossen.
Jedoch gibt es auch kulturelle Unterschiede. Ein Gas- und Wasserinstallateur muss vielleicht auch mal eine Wand streichen und das gefällt nicht allen. Auch auf der Arbeit mal eine Gratis SMS über das Internet oder Blumen über einen Online - Blumenversand zu verschicken ist strengstens verboten. Des Weiteren ist Alkohol am Arbeitsplatz ein Tabu, nicht mal das „Feierabendbier“ darf getrunken werden. Und Arbeiter die das nicht akzeptieren, bekommen wahrscheinlich Probleme. Ein Grund, warum Arbeitsverhältnisse in Norwegen aufgelöst werden, sind meist Mentalitätsgründe. Den oft ist es so, dass deutsche der Meinung sind, dass sie besser sind und an allem nur rum mäkeln müssen. Ansonsten sind deutsche Handwerker, Ärzte oder Köche in Norwegen gern gesehen.Aber auch ein Studentenjob wird gerne vergeben.
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